Grundschule Bomlitz

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Das Schulfrühstück


Das Schulfrühstück



Engagierte Eltern bereiten täglich das Frühstück zu

 

 

 

Sieht das nicht lecker aus?

 

Schulelternrat

Schulelternrat 2007 - 2009- :::under constuction:::

Der Schulelternrat derGrundschule Bomlitz besteht aus:

1. Vorsitzender:

 

2. Vorsitzende:

 

Mitglied der Gesamtkonferenz:

Torsten Kleiber
Fichtenring 25 - 29699 Bomlitz - Tel.:05161/48413

Katrin Leijendecker
Walsroder Str. 121 - 29699 Bomlitz - Tel.:05161/8633

Vertreter für den Schulausschuss:

Christine Eggeling
Hangweg 6 - 29699 Bomlitz-Uetzingen Tel.:05161/910569

 

Kreiselternrat:

 

 

 

WAS TUN WIR:

 

Ausblick

Die Genehmigung der VHGS Bomlitz beruhte auf einem pädagogisches Konzept, das folgenden Vorgaben zu entsprechen hatte:

  • Garantierter Unterricht der Schüler der 3. und 4. Klassen bis zu 28 Wochenstunden;
  • Gesicherte pädagogische Betreuung der Schüler auch bei Ausfall von Lehrerstunden, also Vorhalten einer Vertretungsreserve;
  • Pädagogische Angebote zur Entlastung und Rhythmisierung des Unterrichtsvormittags;
  • Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften;
  • Organisation eines detaillierten Förderkonzeptes.

Inzwischen wurde durch ministerielle Erlasse das Kontingent an Lehrerstunden von 250 Sollstunden auf 220 heruntergefahren, obgleich für die 3. und 4. Klassen das Fach Englisch neu in die Stundentafel aufgenommen wurde.

Die bewährte Einrichtung der Vorschule wurde abgeschafft. An deren Stelle wurde ein Schulkindergarten eingerichtet.

Auf Grund der aktuellen Unterrichtsversorgung, die permanent noch unter dem Soll von 220 Lehrerstunden liegt, lässt sich das ursprüngliche Konzept nicht mehr realisieren. Gravierend sind die Folgen für das Förderkonzept. Gänzlich entfallen ist die Doppelbesetzung in den ersten beiden Klassen. Sie sollte dazu dienen, Lerndefizite und – schwierigkeiten schon im Frühstadium zu ermitteln und in individuellen Fördermaßnahmen zuzuführen, sind gänzlich entfallen.

Die Vertretungsreserve wird derzeit fast ausschließlich zur Aufrechterhaltung des Stundenplanes aufgezehrt.

Pädagogische Angebote und Arbeitsgemeinschaften können nur sporadisch stattfinden.

Ein Förderkonzept, das der neuen Versorgungslage Rechnung trägt, ist notwendig.

Die guten Erfahrungen mit der Vollen Halbtagsschule, wie sie den Jahresberichten zur Zeit des Modellversuches (1990 bis 1993) zu entnehmen sind, legen nahe, diese Schulform in voller Ausstattung weiterzuführen.

Die Erfolge der geleisteten Unterrichts- und Erziehungsarbeit lassen sich nicht durch Notenvergleiche z.B. anhand durchgeführter Vergleichsarbeiten messen und gegebenenfalls gegen andere Schulformen ausspielen. Veränderungen im Sozial- und Arbeitsverhalten und besonders auch in der verbalen Kommunikation sind nur in Kleingruppen und in einem breit angelegten Zeitrahmen zu erreichen.

Der als Grund für die Einschränkungen im Bildungsbereich angeführte Kostenfaktor sollte in Anbetracht der aktuellen Erziehungsprobleme in unserer Gesellschaft allgemein und im Umfeld unserer Grundschule im Besonderen auf seine Auswirkungen auf die Zukunft der Kinder überdacht werden.

Maßnahmen zur gewünschten und im Blick auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten nötige Anhebung des Bildungsniveaus sollten spätestens in der Grundschulzeit ergriffen werden.

(überarbeitet im November 2004)

 

Ergebnisse

Am 01.08.1994 ist die Volle Halbtagsgrundschule Bomlitz mit Erlass vom 18.07.1994 als besondere Organisationsform zur Weiterführung freigegeben worden.
Die Volle Halbtagsgrundschule schafft trotz ständiger Verschlechterung der Bedingungen ein angenehmes Schulklima. Diese Voraussetzung ermöglicht es, dass sich Schüler wohl fühlen, Eltern zufrieden sind und zur Mitarbeit angeregt werden und die Lehrkräfte kontinuierlich und effektiv arbeiten können. Dazu tragen die guten Beziehungen zwischen allen am Schulleben Beteiligten, einschließlich des Schulträgers, wesentlich bei.

Regelmäßige außerschulische Aktivitäten:

  • Auftritte im Rahmen von Kinderchorkonzerten mit Schulchor und –orchester
  • Mitarbeit bei Planung und Durchführung des regelmäßig stattfindenden Eine-Welt-Projektes
  • Mitgestaltung der Adventsfeier der Gemeinde Bomlitz
  • Beteiligung an Aktivitäten in der Gemeinde Bomlitz durch schulische Beiträge
  • Mitgestaltung des Märchenfestes an der Cordinger Mühle
  • Regelmäßige Klassenfahrten, Schullandheimaufenthalte und Besuche von auswärtigen Theaterveranstaltungen

Fächerübergreifende Aktivitäten:

  • Computer-AG im voll ausgestatteten Medienraum
  • Vorlesewettbewerb der Schüler der GS Benefeld und Bomlitz
  • Zusammenarbeit mit dem Forum Bomlitz, mit der Gemeindebücherei und landwirtschaftlichen Betrieben in der näheren Umgebung
  • Projekttage zu den Themen: Weihnachten, Verkehrserziehung, Fahrradprüfung und – werkstatt, Schulfest, Eine - Welt - Tag
  • Ausgestaltung der Schulfeiern zu Advent, Weihnachten sowie der Einschulung mit Musik, Gedichten und Theaterstücken

Öffnung der Schule und Kooperation:

  • „Schnuppertage“ für die Kindergärten
  • Gegenseitige Besuche zwischen der Schule für geistig Behinderte und der Grundschule Bomlitz
  • Kooperation mit der Schule für Lernhilfe in Fallingbostel
  • Einladung von Experten

Aktivitäten der Elternschaft:

  • Zubereitung eines gesunden Frühstücks für alle Schüler seit Beginn des Modellversuches „Volle Halbtagsschule“ im Jahr 1990 bis zum heutigen Tag
  • Finanzielle Unterstützung der Schule durch den Elternverein
  • Informationsveranstaltungen zu erziehungsrelevanten Themen unter Hinzuziehung außerschulischer Fachreferenten.
 

Praxis

Bomlitz ist eine Industriegemeinde, in der viele Schichtarbeiter des ansässigen“ Industriepark Walsrode“ leben.

In ihrer Funktion als Bildungs- und auch als Begegnungsstätte legt die Grundschule Bomlitz Wert auf

  • die solide Vermittlung der rahmenrichtlich festgelegten Inhalte
  • ein umfangreiches Angebot im musisch-kreativen und sportlichen Bereich
  • Förderung, Begleitung und Beratung
  • die Vermittlung von Normen und Werten
  • vertrauens- und respektvollen Umgang miteinander
  • die Öffnung nach außen

Aspekte:

Das System ist überschaubar. Verglichen mit den Anfangsjahren der Vollen Halbtagsschule ist die jetzige Versorgung mit Lehrerstunden eben noch ausreichend zu nennen. Die geringe Fluktuation und die Identifizierung der Lehrkräfte mit ihrer Schule begünstigt die Konsolidierung des Kollegiums für die Belange der Grundschule Bomlitz. Die Motivation der Kolleginnen und Kollegen, sich trotz immer wieder auftretenden organisatorischen Verschiebungen den Herausforderungen zu stellen , ist hoch. Durch gemeinsame Anstrengungen konnte bisher auch bei längerfristigem oder mehrfachem Ausfall von Lehrkräften der Unterricht für alle Kinder aufrecht erhalten werden. Nur selten musste gekürzt werden.

Konstante Unterrichtsabläufe und längere gemeinsam verbrachte Zeit sind geeignet, die Beziehungen zwischen Schülern, Unterrichtenden und Eltern zu vertiefen. Hieraus profitiert vor allem die Erziehungsarbeit. Mittel- und längerfristige Strategien zur Konfliktbewältigung sind erfolgreich konzipiert und realisiert worden. Hierbei muss auch die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Beratungslehrerin, der Schulsozialarbeit und der gemeindlichen Sozialarbeit erwähnt werden. In allen Einzelfällen wurde Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten hergestellt und deren Mitwirkung erreicht. Im Rahmen des neuen Förderkonzepts der VHG Bomlitz können Schüler mit besonders hoher Begabung sowie Schüler mit Wahrnehmung- bzw. Lernstörungen treffsicher den entsprechenden Behandlungs- und/ oder Beschulungsmaßnahmen zugeführt werden.

Die Kolleginnen und Kollegen sind offen für verschiedene Konzepte. Neues wird diskutiert und ggf. erprobt, aber auch bewährte Lehrmethoden werden praktiziert.

Sofern es die Unterrichtsversorgung zulässt, streben die Lehrkräfte die Einrichtung klassenübergreifender pädagogischer Zusatzangebote wie Schulchor, Instrumentalkreis, Flötenkurs, sportliche Betätigung und Arbeitsgemeinschaften an. In Zusammenarbeit mit den Kirchen, Sozialeinrichtungen u.a. werden regelmäßig Projekte durchgeführt.

Die Eltern beteiligen sich aktiv am Schulleben: Sie arbeiten in Schulprojekten mit, engagieren sich in der Leseförderung und stehen als Betreuungspersonen bei Unterrichtsgängen oder Schulfahrten zur Verfügung. Eltern und Lehrkräfte arbeiten vertrauensvoll zusammen, was sich in häufig stattfindenden schulischen Veranstaltungen und Sprechzeiten niederschlägt.

Hervorzuheben ist, dass seit Gründung des Elternvereins im Jahre 1990 täglich von ehrenamtlichen Helfern ein Frühstücksbüfett zubereitet wird, das allen Kindern in der zweiten großen Pause zugänglich ist. Der Elternverein finanziert diese Angebot durch geringfügige Mitgliedsbeiträge und Spenden. Örtliche Einzelhändler unterstützen das Schulfrühstück durch Lieferverträge zu besonderen Konditionen.

Der Schulträger, die Gemeinde Bomlitz, sorgt für die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die räumlich-materielle Ausstattung.

Die Grundschule Bomlitz verfügt neben den acht Klassenräumen über ein erfreuliches Angebot an Fachräumen mit umfangreicher Ausstattung für Musik, Kunst, Werken, Gymnastik, Arbeit mit Computern und eine Schulküche. Für Fördermaßnahmen und Beratungsgespräche wurden zwei kleine Räume eingerichtet. Große Veranstaltungen und Aufführungen können in der Turnhalle und in der Pausenhalle stattfinden. In einem eigens für diese Altersgruppe ausgestatteten Raum mit Küchenecke und angrenzendem „ Bauraum“ können Schulkindergartenkinder in vielfältiger Weise gefördert werden.

Der Schulträger hat die Ausleihgebühren für die Schulbücher übernommen, so dass an der Grundschule Bomlitz weiterhin eine Lehrmittelfreiheit besteht.

Im Zuge allgemeiner Sparmaßnahmen ist der Schuletat inzwischen gekürzt worden. Dennoch werden weiterhin Mittel für die notwendigen Maßnahmen bereitgestellt. So sollen demnächst auf dem Schulhof neue Klettergeräte aufgestellt und die Gartenanlage verschönert werden.

(überarbeitet im November 2004)

 


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