Grundschule Bomlitz

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Archiv

Stundenplan

ZeitMontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag
07.30-08.00Eingangsphase
08.00-08.451. Stunde
08.45-09.302. Stunde
 1. große Pause
09.50-10.353. Stunde
 1. kleine Pause
10.40-11.254. Stunde
 2. große Pause mit Frühstücksbuffet
11.45-12.305. Stunde
 2. kleine Pause
12.35-13.206. Stunde
 

Organisationsrahmen

(192 Sch., statist. Soll: 280 LStd./Wo., Stand: 1.9.1993)

KlasseKern-U. Förder-U.Doppel-Bes.WG/TGAGPäd. Ang.Sch.Std.L-Std.
              
VK I
15
         
15
15
VK II
15
         
15
15
                 
1A
20
 
5
   
5
25
30
1B
20
 
5
   
5
25
30
                 
2A
20
 
5
   
5
25
30
2B
20
 
5
   
5
25
30
                 
3A
23
2/3L
 
2
1
2L
28
30
3B
23
2/3L
 
2
1
2L
28
30
         
5L
   
5
4A
23
2/3L
 
2
1
2L
28
30
4B
23
2/3L
 
2
1
2L
28
30
                 
L-Std.
202
12
20
8
5
28
 
275

Zur Zeit existieren keine Vorklassen, dafür ist ein Schulkindergarten eingerichtet worden.

 

Pädagogische Vorüberlegungen

Im Konzept einer sinnvollen Grundschularbeit können zwei Aspekte nicht übergangen werden: der Faktor Zeit und der Faktor personale Zuwendung. Beide sind im Blick auf Erziehungsaufgaben in vielfältiger Weise miteinander verknüpft.

  1. Wenn im Einzugsbereich der Grundschule Bomlitz bestehende sprachliche Defizite nachgewiesen werden, ist das die Folge
    • eines Mangels an geduldiger Anleitung, sich bedürfnisgerecht zu artikulieren,
    • der sprachlichen Zuwendung überhaupt,
    • des fehlenden Gespräches in der familiären Umgebung.
  2. Wenn immer mehr Kinder schon bei der Einschulung Verhaltensauffälligkeiten zeigen wie Introvertiertheit, übermäßigen Aktivitätsdrang, Distanzmangel gegenüber Fremden oder unangemessenes Verhalten gegenüber anderen Kindern, so ist zu schlussfolgern, dass diese Kinder unter Erziehungs- und teilweise unter Gesundheitsdefiziten leiden.
  3. Wenn Kinder keinen Zugang zum Unterricht finden, also von der Lehrkraft nicht angeleitet werden können, sich auf fachliche Inhalte und auf spielerische Tätigkeiten einzulassen, dann ist daraus zu schließen, dass in der vorschulischen Erziehung eine Werteskala von sinnvollen Beschäftigungen und Pflichten nicht angelegt worden ist.

Aufgabe aller an der Bildung und Erziehung beteiligten Personen aus Familie, vorschulischen Einrichtungen und Grundschule ist es, gute Voraussetzungen für eine möglichst erfolgreiche Lernentwicklung (Schulfähigkeit) eines jeden Kindes zu schaffen. Die Schule fördert im Rahmen ihrer Möglichkeiten alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Lernausgangslage.

Die Grundschule hat die Aufgabe, den im § 2 NSchG festgelegten Bildungs- und Erziehungsauftrag in einer dieser Schulform pädagogisch angemessenen Weise in einem für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsamen Bildungsgang zu erfüllen. Sie setzt dabei die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Kindertageseinrichtungen im Elementarbereich fort. Als erste Schulstufe ist sie entscheidend für die weitere Lernentwicklung und das Lernverhalten des Kindes.

Die Grundschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dies umfasst sprachliche Grundsicherheit in Wort und Schrift, Lesefähigkeit, mathematische Grundfertigkeiten und -fähigkeiten, erste fremdsprachliche Fähigkeiten und die Eröffnung von Zugängen zu den Lernfeldern in den Gesellschafts- und Naturwissenschaften. Schülerinnen und Schüler werden in den Umgang mit Medien, Informations- und Kommunikationstechniken eingeführt und erwerben grundlegende psychomotorische und musisch-ästhetische Ausdrucks- und Gestaltungsformen. Die Grundschule schafft damit die Grundlagen für die weitere Schullaufbahn ihrer Schülerinnen und Schüler.

In der Grundschule wird eine eigene altersangemessene Form des Zusammenlebens und Arbeitens entwickelt. Diese erfordert entsprechende Regeln, die mit der Akzeptanz unterschiedlicher Lebensformen sowie der Achtung der religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen Anderer einhergehen. Das Zusammenleben in der Schule muss gelernt und geübt werden. Dazu gehört, sich anderen Schülerinnen und Schülern gegenüber situationsangemessen, hilfsbereit und rücksichtsvoll zu verhalten, eigene Wünsche zurückzustellen, mit Rückmeldungen zu Lernergebnissen angemessen umzugehen, sich an Ordnungsformen zu halten, Regeln der Zusammenarbeit zu beachten, aber auch sich selbst zu behaupten und eigene Standpunkte zu vertreten. Die Schule sorgt für ein positives soziales Klima, nimmt auf den unterschiedlichen Stand sozialer Fähigkeiten bei den Schulanfängern Rücksicht und führt die Schülerinnen und Schüler in einem individuell fortschreitenden Prozess zu den genannten Zielen.

Die Grundschule muss den Schülerinnen und Schülern erfolgreiches Lernen ermöglichen und ihre Lernfreude sowie ihre Lern- und Leistungsbereitschaft weiterentwickeln oder anregen. Dabei knüpft sie an die Formen des Lernens im vorschulischen Bereich an und führt allmählich zu den spezifischen Formen des Lernens in den Fächern der Grundschule.

Eine intensive, auf gemeinsamer Verantwortung basierende Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und deren Einbeziehung in das Schulleben fördern und koordinieren erzieherisches Handeln.

Die Grundschule Bomlitz legt in einem pädagogischen Konzept (Schulprogramm) auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsauftrags, der Rahmenrichtlinien und unter Berücksichtigung ihrer jeweils besonderen Bedingungen Ziele und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit fest. (MK vom 03.02.04 - Die Arbeit in der Grundschule)

(überarbeitet im November 2004)

 

Medienprofil der GS Bomlitz

Die SchülerInnen sollen den PC als ein Arbeitsmittel für sich akzeptieren. Daher ist es wichtig, dass Kenntnisse über die Funktionsweise eines Computers vermittelt werden. Die Kenntnisse über die Softwarekomponenten und die richtige Bedienung des Computers müssen ebenfalls vermittelt werden.

Im Unterricht sollen nicht nur neue Informationsquellen genutzt werden sondern auch neue Lernwege erschlossen werden. Die SchülerInnen sollen durch kreativen und kritischen Umgang mit den neuen Informationstechniken Grundlagen de Medienkompetenz erwerben.

Die SchülerInnen können so unabhängig von Voraussetzungen im Elternhaus einen Zugang zu den neuen Medien und Kommunikationstechniken erlangen. Das Konzept soll erreichen, dass die Unterrichtsgestaltung durch die Arbeit am Computer bereichert wird.

Durch die Arbeit am Computer sollen die Grundschulkinder verantwortungsvoll auf die Informationsgesellschaft vorbereitet werden.

Wir wollen die Arbeit mit unseren SchülerInnen fächerübergreifend, klassenübergreifend, jahrgangsübergreifend (Intranet) und schulformübergreifend gestalten. Eine verstärkte Mediennutzung verstärkt die Motivation und bereitet auf die Arbeitswelt vor.

Lernen mit (neuen) Medien stärkt die SchülerInnen auf mehreren Ebenen:

•  Sie lernen moderne Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und der Gestaltung von Medien sowie deren Nutzen für ihren Lernprozess, für ihre eigene Arbeit kennen.

•  Sie lernen, Medieninhalte kritisch zu hinterfragen, sich in einer von Medien geprägten Welt sicher zu bewegen und ihre Interessen zu wahren.

•  Sie verlassen nicht zuletzt die Schule mit Fähigkeiten, die in Ausbildung und Beruf erwartet werden, die helfen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihre Lebenschancen zu verbessern.

Um diese Ziele erreichen zu können, ist sowohl eine entsprechende Ausstattung mit Multimediageräten, die Vernetzung der Computerarbeitsplätze und Internetzugang als auch die Verfügbarkeit von für Unterricht geeigneten Medien Voraussetzung:

•  Technik- und Medienausstattung sind notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzungen.

Um die besonderen Erwartungen, die mit dem Lernen mit (neuen) Medien verbunden werden, erfüllen zu können, muss die Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer gefördert werden. Darüber hinaus muss auch die Unterrichtsgestaltung entsprechend den neuen Möglichkeiten entwickelt werden:

•  Neue Medien begünstigen offenere Unterrichtsformen und ermöglichen den SchülerInnen mehr Selbsttätigkeit.

Nur wenn alle diese Aspekte aufeinander abgestimmt sind und ineinander greifen, kann das Lernen mit (neuen) Medien Schule und Unterricht verbessern.


Mit der zunehmenden gesellschaftlichen und technischen Entwicklung gelangen weitere Fertigkeiten, wie die der Nutzung des Internets und elektronischer Kommunikationsmittel in den Status einer Kultur- oder Zivilisationstechnik, deren Beherrschung die Gesellschaft von jedem stillschweigend verlangt und voraussetzt.


Im Schulalltag trägt die Mediennutzung auch zur

  • erforderlichen Differenzierung des Unterrichts,
  • zur Förderung schwächerer Schüler,
  • zur Förderung leistungsstärkerer Schüler bei.

Weiterhin beeinflusst die Mediennutzung die innerschulische Kommunikation sowie die innerschulische Struktur und öffnet die Fachgrenzen hin zu fächerübergreifenden Unterrichtsformen.
Intensive Mediennutzung erleichtert auch die Öffnung der Schule zu ihrem Umfeld, insbesondere zu Nachbarschulen. Wir setzen die Computer situationsorientiert im Unterrichtsalltag ein. So wird an der GS Bomlitz das Medium Computer neben anderen Medien in den Alltag des „Lernens“ und „Lehrens“ integriert. „Medienkompetenz“ ist ein Baustein unseres Schulprogramms. Wir versuchen den Entwicklungsanforderungen an die heutige Schule gerecht zu werden.

  • Schülerbereich
  •  
    • Ausbildung der SchülerInnen am PC ab dem ersten Schuljahr.
    • Regelmäßige Nutzung ab dem dritten Schuljahr.
    • Integration des Mediums im schulischen Alltag.
    • Weitervermittlung von Computerwissen durch SchülerInnen.
    • Arbeit an der aktuellen Unterrichtssoftware durch die SchülerInnen.

 

  • Lehrerbereich
  •  
    • Einsatz von Laptop, Digitaltechnik und Beamer zur Konferenzgestaltung und zum Vortragswesen.
    • Einsatz der Technik zur Unterrichtsvorbereitung und Nachbereitung.

Um die SchülerInnen unterrichten zu können, müssen die Lehrkräfte über grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem Computer und der Anwendung unterschiedlicher Programmsoftware verfügen.

Zur Erlangung dieser Kenntnisse sollte verschiedene Möglichkeiten genutzt werden:

  • interne Fortbildungsmöglichkeiten durch zertifizierte Kollegen.
  • externe Fortbildungsmöglichkeiten der Verlage und Firmen.
  • Teilnahme an Lehrerfortbildungskursen des NLI.
  • Teilnahme an Lehrerfortbildungskursen der Bezirksregierung.
  • Teilnahme an Lehrerfortbildungskursen der Volkshochschule.

Verwaltung und Schule

Über die Jahre hinweg wurde kontinuierlich versucht, verbesserte Rahmenbedingungen bzw. größere Spielräume für die Kernaufgaben von Schule zu schaffen, indem auch im Verwaltungsbereich entsprechend dem jeweiligen technischen Fortschritt die Möglichkeiten der EDV genutzt wurden. Dies galt und gilt nicht nur für Statistik, Schülerdatenverwaltung und Stundenplangestaltung sondern auch z. B. schon frühzeitig für die Erstellung von grundschuladäquaten Zeugnisformularen, diversen Formblättern für den Bereich der Klassenführung sowie für die Erstellung von regelmäßigem oder zusätzlichem Informationsmaterial für Eltern und Schüler.

Ziele


Folgende Ziele und Methoden können im Unterricht umgesetzt werden:

  • Öffnung der Schule hin zu anderen Grundschulen mit Internetanschluss.
  • Kommunikation zwischen den Schülern der beteiligten Schulen.
  • Kommunikation zwischen den Lehrern der beteiligten Schulen.
  • Kommunikation mit pädagogischen Fachbereichen der Universitäten.
  • Kenntnisse über ausländische Grundschulen gewinnen und andere Kulturen kennen lernen.
  • Fähigkeit zur selbständigen Arbeit an der Schulsoftware.
  • Projektbezogene Computerarbeit in Arbeitsgemeinschaften.
  • Arbeit und Erfahrungen mit digitaler Computerfotografie.
  • Gestaltung der Homepage von SchülerInnen der Schule.
  • Erwerb von Kenntnissen im Hardwarebereich.
  • mit geeigneter Lernsoftware gezielte Fördermöglichkeiten (Förderaspekt).
  • Erziehung zu kritischer Medienkompetenz.
  • Kennenlernen der Nutzungsmöglichkeiten.
  • Üben mit Lernprogrammen (Aspekt der Differenzierung).
  • Ausbau der Beziehungen zu anderen Schulen.
  • Zugriffsmöglichkeiten zur Informationsbeschaffung.
  • Nutzung der lokalen Informationsquellen.
  • Umgang mit Mal- und Textverarbeitungsprogrammen.
  • Selbstschulung mit ausgesuchter Lernsoftware.
  • Lernen in der Gruppe.
  • Arbeit im Klassenverband.
  • Einzelarbeit.
  • Einsatz vom PC im offenen Unterricht / Stationenlernen.
  • Öffnung der Schule (Homepage).
  • Heranführen von SchülerInnen an das Medium PC/Internet, besonders für SchülerInnen die keinen Zugriff auf Computer/Internet haben.


Äußere Rahmenbedingungen unserer Schule:

 

  • große soziale Unterschiede,
  • erhebliche Unterschiede in der medialen Kompetenz,
  • Seiteneinsteiger mit fehlenden oder geringen Deutschkenntnissen.

Pädagogische Konsequenzen:

  • Unterricht muss stark differenziert werden,
  • Beseitigung von sozial bedingten Defiziten im Lernbereich,
  • Sprachförderung an der vorhandenen Software,
  • Arbeitsformen, die eigenständiges Arbeiten der Kinder fördern.
  • Die regelmäßige Arbeit mit dem Computer ist möglich.

Der Computerunterricht

  • dient der Motivationssteigerung.
  • ermöglicht differenzierendes Arbeiten.
  • fördert sowohl leistungsschwächere als auch leistungsstärkere Schüler.
  • ermöglicht Sprachförderung auf unterschiedlichem Niveau durch spezielle
  • Lernprogramme.
  • fördert die Arbeit von LRS-Schülern durch individuelle Aufgabenstellungen auch für den häuslichen Bereich.
  • weckt Verständnis für Menschen aus fremden Kulturkreisen.
  • macht Kinder rechtzeitig mit zeitgemäßen Medien wie Computer und Internet vertraut.

Die besonderen Vorteile des Computers liegen dabei auf der Hand: 

·       Anpassung an den individuellen Leistungsstand der SchülerInnen.
·       interaktives Reagieren auf die Eingabe der SchülerInnen.
·       Simulation von Vorgängen.
·       selbständige Hilfestellung.
·       sofortige Erfolgsbestätigung.
·       Verstärkung des selbständigen Arbeitens und Lernens.
·       gezieltes Eingreifen der Lehrkraft durch individuelle Analyse der Defizite.
·       unendliche Geduld.  

 

Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die zukünftige Arbeit

Die konkrete zukünftige Entwicklung und der Umfang der Medienerziehung an unserer Schule ist angesichts der Erfahrungen der letzten Jahre weiterhin nicht sicher bestimmbar.

Sicher ist allerdings, dass die finanziellen Rahmenbedingungen zumindest kurz- und mittelfristig Einschränkungen hinsichtlich einer wünschenswerten umfassenden Medienausstattung vorgeben.

Andererseits bedarf es aber in der Grundschule für eine effektive Medienerziehung zunächst einmal auch nur einer grundlegenden Ausstattung. Und wenn die Bemühungen aller Beteiligten (Schulträger, Landesregierung, Eltern, Lehrer) der letzten Jahre zusammengefasst werden, kann für die nächste Zukunft dennoch von einer Hard- und Softwareausstattung ausgegangen werden, die effektive und nachhaltige Grundschularbeit ermöglicht. Bedacht werden muss aber, dass die technische Entwicklung auch in Zukunft zur kontinuierlichen Fortschreibung zwingen wird.

Den ersten geplanten Ausbauschritt hat unsere Schule erreicht:

Inzwischen konnte die Schule einen Medienraum einrichten, in dem für maximal 12 Kinder ein Einzelarbeitsplatz oder für 24 Kinder ein Doppelarbeitsplatz am PC zur Verfügung steht. Dort können Schüler z. B. im Förderunterricht gezielt in Lernprogrammen arbeiten, die von den Lehrkräften auf den zu übenden Unterrichtsstoff abgestimmt werden können. Auch zusätzliche Arbeitsgemeinschaften und Lehrerfortbildungen, die sich mit dem Umgang und der Nutzung des PC beschäftigen, können dort stattfinden. Wegen des bestehenden Internetzugangs von allen Plätzen aus kann  er z. B. von Klassen auch genutzt etwa zur sachunterrichtlichen Recherche.

 

Schlussbemerkung

Sicherlich kann unsere Schule im Vergleich stolz sein auf das bisher Erreichte. Es muss aber klar herausgestellt werden, dass dies nicht erreicht werden konnte ohne das erheblich über das Maß normaler Dienstpflichten hinausgehende Engagement einzelner Lehrkräfte. Dies sind glückliche Umstände, die man (und auch wir) auf Dauer aber nicht zur Voraussetzung machen können. Daher ist auch die Einrichtung der Stelle eines Administrators auf Seiten des Schulträgers dringend geboten.

Angesichts der rasanten Entwicklung im Bereich der Neuen Medien ist zu berücksichtigen, dass alle anzuschaffenden Geräte und Programme binnen relativ kurzer Zeit veralten und dann ersetzt oder erweitert werden müssen.

(Stand Januar 2007/Rainer Siefert)

 

Förderkonzept volle Halbtagsschule

Ziele des Förderkonzeptes der Grundschule Bomlitz

Um allen Kindern und damit den unterschiedlichen Lerntypen, Fähigkeiten und Ansprüchen gerecht zu werden, ist eine große Bandbreite von Förder- und Forderangeboten notwendig. Die Unterschiede im Sozial-, Lern- und Arbeitsverhalten müssen verringert werden. Alle Schüler sollen trotz unterschiedlicher Fähigkeiten und Interessen die für alle verbindlichen Grundanforderungen erreichen können. Besonders begabte Schüler erhalten ebenfalls ein Zusatzangebot.

Daraus folgt:

  • Verringerung von Lernschwächen durch zusätzliche Förderung mittels innerer und äußerer Differenzierung (Förderbänder, Hausaufgabenhilfe, Hausbesuche)
  • Vertiefung und Ergänzung des Grundangebotes für Schüler mit hoher Lernfähigkeit, um einen Rückgang der Lernmotivation zu verhindern und gegebenenfalls das Überspringen einer Klassenstufe zu ermöglichen mittels innerer und äußerer Differenzierung.

Formen der Förderung der Klassenstufen 1 und 2

 Innere Differenzierung

  • nach stofflichem Umfang - Doppelbesetzung mit d. Schulsozialpädagogen
  • nach Arbeitsweisen - (je Klasse 4 Wochenstunden)
  • nach Schwierigkeitsgraden
  • nach zeitlichem Umfang Schüler helfen Schülern
  • aus sozialen Motiven

Äußere Differenzierung

Mathematik und Lesen/Schreiben

  • je 1 Förderstunde Mathematik und Lesen/Schreiben in den Randstunden (5.Stunden), restliche Schüler erhalten gegebenenfalls zusätzliche Hausaufgaben
  • Sportförderunterricht (Schulung von Grob- und Feinmotorik)
  • Förderband mit dem Schulsozialpädagogen
  • Hausaufgabenhilfe in der 6.Stunde durch den Schulsozialpädagogen (dienstags bis donnerstags ca. 45 Minuten)
  • Hausbesuch durch den Schulsozialpädagogen nach Absprache mit den Eltern (Hilfe zur Selbsthilfe)
  • besonders begabte Schüler nehmen zunächst am Förderband oder am Fachunterricht der nächst höheren Klassenstufe teil, um bei Erfolg kontinuierlich an deren Fachunterricht teilzunehmen.
  • Sprachförderung 3 Wochenstunden (Kooperationsvertrag mit der Schule am Walde / Förderschule Schwerpunkt Lernen)
  • Förderschwerpunkt 2 Wochenstunden (Überregionaler Mobiler Dienst für Sehgeschädigte)


Formen der Förderung Klassenstufen 3 und 4

Innere Differenzierung

  • nach stofflichem Umfang Doppelbesetzung mit d. Schulsozialpädagogen
  • nach Arbeitsweisen ( je 2 Wochenstunden für jede 3. Klasse )
  • nach Schwierigkeitsgraden
  • nach zeitlichem Umfang Schüler helfen Schülern
  • aus sozialen Motiven

Äußere Differenzierung

  • Förderunterricht in den Randstunden (schwache Kinder der Klassenstufen werden zusammengefasst, besonders begabte Kinder nehmen zunächst am Förderunterricht der 4.Klasse teil), restliche Schüler gehen nach Hause (gegebenenfalls zusätzliche Hausaufgaben), Einbeziehung von Lernprogrammen im Computerraum.
  • Rechtschreibförderung durch den Klassenlehrer / Lesemütter übernehmen parallel in Kleingruppen die restlichen Schüler in Kleingruppen (Ganzschriften), nach Möglichkeit während der 3./4.Stunden. Am Anfang der 3. Klasse wird der diagnostische Rechtschreibtest DRT 2 durchgeführt (individuelle Förderung erfolgt nach Wahrnehmungs-, Regel- und Merkfehlern).
  • ebenso Leseförderung
  • Förderband (Einteilung der Parallelklassen in 3 Leistungsstufen)
    Einbeziehung des Schulsozialpädagogen (mittlere Leistungsstufe)
    (je 1 Wochenstunde Deutsch und Mathematik pro Klassenstufe)
    Förderung der Leistungsschwachen durch Fachlehrer
    (Restgruppe:Schulsozialpädagoge)
  • Sportförderunterricht (Schulung von Grob- und Feinmotorik)
  • Hausaufgabenhilfe in der 7. Stunde dienstags bis donnerstags ca. 45 Minuten

Für besonders begabte Schüler:

  • schulübergreifende Wettbewerbe im Lesen und in Mathematik
  • Förderung durch geeignete Eltern / Vereine in den Randstunden oder nachmittags


Die vollständige Umsetzung des Förderkonzeptes wird von der jeweiligen Unterrichtsversorgung bestimmt.

 


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